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„Man könnte es Alptraum in schöner Landschaft nennen.“

Erinnerungen an Schulzenhof

Erwin Berner

Medium: Buch

Erschienen: 2016

Bestellnr.: 19447

Erinnerungen an Schulzenhof und an Erwin und Eva Strittmatter

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Artikelbeschreibung

Spätestens seit Schiller wissen wir, dass Kunst und Wirklichkeit, Kunst und Leben nur höchst selten so zusammenpassen, dass das Bild des Künstlers, welches er mit seinem Werk erzeugt, auch seinem realen Leben und Wirken entspricht. Da kann schon mal ein Sänger uns die zärtlichsten Balladen ins Ohr säuseln, doch bekommen wir eine ganz andere Gänsehaut, wenn wir davon hören wie er jenseits von Bühne und Mirko im privaten Umfeld agiert.

Erwin Strittmatter ist so ein Fall, wie wir jetzt aus den Erinnerungen eines seiner Söhne, Erwin Berner hat den Mädchennamen seiner Großmutter angenommen, wissen. Als Schriftseller für den Wundertäter, den Laden oder Ole Bienkopp geliebt, als Vater und Familienoberhaupt eher und mindestens eine glatte Enttäuschung.
Berner, der auch wunderbare Liedtexte für Veronika Fischer geschrieben hat, erzählt davon – ohne Bitternis, doch tiefblickend und spannend, ohne Häme, dafür mit einem wirklich schönen wie einfachen Ausdrucksvermögen. Ein Spiegel-Bestseller, dem wir noch ein paar Plätze weiter oben, gewünscht hätten.



aus dem Pressetext:
Nach außen schien es eine Idylle, das Leben des Schriftstellerpaars Eva und Erwin Strittmatter in Schulzenhof. Ihrem ältesten gemeinsamen Sohn war es zeitweilig ein „Alptraum in schöner Landschaft“. Es brauchte diese Erinnerungen – mal hart, mal heiter -, um die Eltern in einem anderen Licht zu sehen.

„Drei Jahre, bevor meine Mutter starb, veröffentlichte sie ein Buch über ihr Leben. Wie Vater das Schulzenhofer Leben sah, kann man in seinen Tagebüchern lesen. – Meine Eltern haben das ihre gesagt, und also sage ich das meine. So einfach ist das – und so schwer.“

Er heißt Erwin wie sein Vater, seinen Familiennamen hat er längst abgelegt. Im Jahr 2001 beginnt er, in Briefen von seiner Kindheit und Jugend zu erzählen: Wie auch seine Brüder wurde er schon als Kleinkind der Großmutter in Obhut gegeben. Bei den Besuchen und als er später dort lebte, musste er sich dem strengen „System Schulzenhof“ des Vaters fügen, der alles seinem Werk unterordnete. Mal hart, mal heiter schildert Berner, wie zerrissen die Mutter zwischen der Liebe zu ihren Söhnen und der Bewunderung für den Mann war. Während er sich nun erinnert, rücken ihm die alten Konflikte und Verletzungen schmerzlich nah. Er hält es aus, er verändert sich, er differenziert, streitet und findet endlich die innere Freiheit, die Eltern zu akzeptieren, wie sie waren.

Titelliste

  1. Gebunden mit Schutzumschlag, 272 Seiten

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