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Friedfertig sollte es sein, das andere Land, gerecht, allen gleiche Chancen bieten. Es sollte anders sein als Nazideutschland, anders als die Bundesrepublik - und irgendwann auch anders als die DDR. Doch gerade für die sozialistische Alternative auf deutschem Boden hatten sie gekämpft, Brunhilde und Helmut Hanke. Sie mit 31 Jahren (1964-1983) bereits Oberbürgermeisterin von Potsdam, er Professor für Kulturwissenschaften und so etwas wie ein Kulturpapst in der DDR. Die Zweifel am System behielten sie für sich. Nur Bärbel, ihre Tochter, wollte nicht schweigen.. Eine Zerreißprobe für die sozialistische Musterfamilie. Doch nicht die Familie zerbrach, sondern die Menschen: Helmut Hanke wurde schizophren, Brunhilde Hanke konnte die Politik nicht mehr mit ihrem Gewissen vereinen. Und Bärbel Dalichow, geborene Hanke, stellte fest, dass sie ihre Liebe verraten hatte. Eine fesselnde Geschichte dreier Menschen, die den Idealismus des Aufbaus, die Irrtümer und das Scheitern der DDR erfahrbar macht - wahrhaftig als die vielen Klischees darüber wie wir Ihnen (fast) tägich in den Medien begegnen.
