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Die DDR-Bibliopthek.
Die beiden frühen Stücke Heiner Müllers sperren sich gegen jeden kurzgefaßten Deutungsansatz und bleiben somit, bis heute auf vielen internationalen Theaterbühnen gespielt, provokant und höchst modern. In ihnen wurde alles plastisch, was bis dahin These, bloße Sprechblase war. Die Arbeiter treten aus den Randzonen ihrer gesellschaftlichen Existenz heraus. Müller beweist, daß sie durchaus zu literarischen Figuren taugen und nicht nur anonyme »Masse Mensch« sind. Rebellisch formulieren sie ihre Ziele; saufen, lieben, leben. Der Leser erfährt etwas über die Anfänge des »anderen Deutschlands«, über dessen wirtschaftliche Torturen, die mit Reparationsleistungen verbunden waren, und etwas über die Kontroversen, die sich an der Bodenreform entspinnen.
