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Die Weiber

Wolfgang Hilbig

Medium: Buch

Erschienen: 2005

Bestellnr.: 15387

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Artikelbeschreibung

Die DDR-Bibliothek.
Es ist eine Krankheit, die schon lange befürchtet wurde und über die man doch erstaunt ist, wenn sie einen erreicht. Es ist die Krankheit der Sprache, die den Akteur in Hilbigs Erzählung daran hindert, sich zu definieren. Er muß »halluzinieren«, um sich und seine Lebenssituation zu erkennen, und das bringt mitunter seltsame Resultate hervor. Eines davon ist das Verschwinden »sämtlicher Weiber aus der Stadt«, was naturgemäß zu panischen Schrecken führen muß. Wie in anderen seiner Erzählungen mischt auch hier Hilbig Wirklichkeitsbezüge mit allegorischen Bildern.

Im Jahr seines Weggangs aus der DDR 1985 erschienen, sind Die Weiber ein Sinnbild dafür, was dem undefinierten Staat alles verlorengehen oder geraubt werden kann.

Wolfgang Hilbig, geboren 1941 in Meuselwitz/
Thüringen; Lyriker und Erzähler. Aufgewachsen in der Bergarbeiterfamilie des Großvaters. Lehre als Bohrwerksdreher, nach Wehrdienst Werkzeugmacher, Hilfsschlosser, Abräumer in einer Ausflugsgaststätte, Heizer. Seit 1981 freier Schriftsteller. Lebt in Berlin.