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Dieses Album erschien im Oktober 1990 als Ko- Produktion bei BuschFunk und Edel Hamburg und schlug in einigen Musikregalen des Ostens (Platz 1 im legendären Berliner Franz- Klub) wie eine Bombe ein.
Peter Hillers Rock-Songs brachten in der brodelnden Zeit zwischen Herbst 1989 und Winter 1990 in einer Intensität Dinge auf den Punkt, die die renommierten Bands des Ostens nicht zustande brachten, zugleich aber auch den Westler erreichten. Zwischen Idylle und Detonation sang er von Bums und Fuseln, Lieb Vaterland und den gute Nacht Blues für Papa. Nur Keimzeit und Gundermann hat auf Ihre Art ähnliche Anziehungskraft ausgeübt.
Sein grandioser Auftritt beim letzten Festival des Politischen Liedes in der Werner Seelenbinder- Halle konnte durchaus unter dem Motto stehen: Wir haben die frohe Zukunft des Rock aus Deutschland- Ost gesehen, und dies ohne ein verkürztes Bedürfnis nach Pankow, Kunze oder gar Tom Waits.
Schon 1992 löste er die Band auf und
ließ seine gleichwohl ambitionierten Theaterprojekte (Züchtlingsgsespräche mit Schneider und Frank Schleinstein) auslaufen. Nur mit Kleinkunst ließ es sich finanziell halbwegs überleben. Neueren Versuche um 2007 fehlt davon (fast) alles.
Titelliste
- Pink Brown
- Der ewige Uwe
- Kinder der Sonne
- Bums und Fusel
- Lieb Vaterland
- Zombies
- Stöhnten die Toten
- Stino
- Bus
- Gute-Nacht-Blues für Papa
- Ballon
- Sylvester mit K.
