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Schon der Name war ein Hieb: PANKOW: Vordergründig nannte man sich schlicht nach dem Berliner Stadtbezirk. Aber immerhin war "Pankow" in den 50ern Schmähbegriff für das DDR-Regime, und zu allem Überfluß lautmalte der "Punk"a" uch noch mit. (...) war ein Pendant zu Ex-DDR-Diseuse Nina Hagen: Genauso begabt, genauso herrlich verrückt und genauso unberechenbar. Den wahnwitzigsten Coup des DDRock leistete sich PANKOW, als es die Bigband der inzwischen auf Gorbi vereidigten "Westgruppe der Sowjetischen Streitkräfte" mit auf Tournee nahm, um mit ihr jene Songs zu intonieren, die Jahre zuvor SED-Funktionäre wutschnaubend torpediert hätten - mit eben diesen Soldaten als Drohpotential an der Seite. So ändern sich Zeiten und Symbole. Immer eckte PANKOW an, den meisten Liedern wurden öffentliche Debatten verordnet, in deren miefig-gönnerhaften Atmosphäre die ausflippenden Fans wieder ideologisch stabilisiert werden sollten.
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