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Helga Königsdorf schont niemanden in dieser Lebensbilanz einer Wissenschaftlerin und großartigen Autorin und im Angesicht einer fortschreitenden Parkison-Erkrankungsich selbst am wenigsten..
Das aus der Erfahrung auf die Vergangenheit zurückgeworfene Licht erlaubt ungewohnt tiefe und weite Einblicke in die eigene Kindheit,
Der Belanceakt zwischen Beruf und Familie, der nie völlig gelingt, der ewige Widerstreit zwischen Disziplin und Protest, das vergebliche Mühe Leere durch Liebsaffären zu füllen. Am Schluss steht der Satz: ich akzeptiere das Sterben nicht. Ich sterbe unter Protest."
