| Medium | Buch |
|---|---|
| Künstler / Autor | Anke Engelmann |
| Veröffentlichung | 16.02.2026 |
| Teaser / Slogan | Ein spannender Schelmenroman über den Kunstfälschers Hannes Bohn |
Voland & Quist
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01099 Dresden
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Artikelbeschreibung
Aus dem Pressetext:
Hannes Bohn will nur eins: als Künstler leben. Doch für so einfache Wünsche ist die DDR zu eng. Hannes landet im Gefängnis, drogensüchtig und hoch verschuldet. Wenig später entdeckt die Stasi seine Begabung und bildet ihn zum Kunstfälscher aus. Erneut scheitert Hannes, diesmal an seiner Redlichkeit: Heimlich fälscht er ein Renaissance-Gemälde, um das Original vor dem Verkauf ins Ausland zu retten.
Anke Engelmann zeichnet das traurig-komische Leben eines Mannes nach, der durch die DDR-Geschichte stolpert. Er blufft sich durch Gefängnis, Psychiatrie und Untergrund, bis er selbst nicht mehr weiß, wer er wirklich ist: ein Bild, so oft übermalt, dass niemand mehr das Original erkennt. Ist Hannes ein tragisches Genie, ein Blender – oder beides zugleich?
"Ein spannender Schelmenroman, der auf faszinierende Weise das wechselhafte Leben des Kunstfälschers Hannes Bohn und zugleich die Geschichte der Zeitenwende von 1989/90 erzählt. Unterhaltsam und fesselnd erzählt, steht der Roman verwandten Legenden wie der des Peter Holtz von Ingo Schulze ebenbürtig zur Seite." — Lutz Seiler
"Engelmann spielt geschickt verwirrend mit dem Drinnen und Draußen einer bunten Persönlichkeit ebenso wie dem eines grauen Staates, der sie gleichsam hervorbrachte. [...] Ihr auf die unterhaltsame Weise reichlich abenteuerliches Buch ist letztlich das als Schelmenroman getarnte Psychogramm einer DDR, in der Phantasie reine Notwehr bedeutete." Michael Helbing, Thüringer Allgemeine Zeitung
"Anke Engelmann legt mit 'Blender' einen Schelmenroman allererster Güte vor. Dessen besonderer Reiz liegt darin, dass sich der Erzähler zusehends in seinen eigenen Geschichten verliert. [...] Anke Engelmann erzählt das Schicksal von Hannes Bohn weit über das Ende der DDR hinaus. Anhand dieser Figur, die mal Halunke und mal Hallodri ist, gelingt es ihr, nicht nur die Widersprüchlichkeiten und die Unterdrückung in der DDR aufzuzeigen, sondern auch die Umbrüche und Betrügereien in der Nachwendezeit." Tino Dallmann, MDR
Gebunden, 224 Seiten





