| Medium | CD |
|---|---|
| Künstler / Autor | Keimzeit |
| Veröffentlichung | 01.01.2002 |
Artikelbeschreibung
Auf dem vorläufig letzten Album hat die Band den ziemlich radikalen Bruch mit der eigenen Tradition vollständig vollzogen. Die Band hat mir ihre Zuneigung entzogen und sie dafür meines 16 jährigen Tochter geschenkt. Doch sie entscheidet sich im Zweifelsfall lieber für das Original- sagen wir mal Tocotronic. Das wäre mir nie passiert und mehr als Tausend Leuten wie mir wohl auch nicht.
Pressestimmen:
"Die Akustische gibt sanft die Melodie vor, das Schlagzeug pocht im Hintergrund, und Norbert Leisegang singt mit weinerlicher Stimme Ungefähres: "Dem Meer sinkt sie schlafend in den Schoß." Das ist kein Verriss, Keimzeit sind schlicht am besten, wenn sie sich ganz zurücknehmen, im sanften Folk und in der Poesiealbums-Lyrik. Wo die Texte konkreter werden und die Gitarren schwer rocken, lauert das Klischee, wo das Potsdamer Sextett sich aber dem Rockzirkus verweigert, verstecken sich Perlen. Schade nur, dass Keimzeit mit "1000 Leute wie ich" auch jeder Entwicklung eine Absage erteilen und Musik machen, die ihrer Heimat Brandenburg frappierend ähnelt: Man schaut aus dem Fenster, stellt fest, dass es da draußen eigentlich ganz schön ist und dass das alles schon seine Berechtigung hat. Aber dann ist man doch froh, wenn der Zug endlich in Berlin einläuft." kulturnews.de
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